
Gefahrgut Express transportiert ADR-Güter von Berlin nach Dänemark über die A24/E47 in Richtung Kopenhagen. Der Weg führt über den Fehmarnbelt – per Fähre Puttgarden–Rødby oder über die Storebælt-Verbindung. Berlin–Kopenhagen sind rund 430 km. Auf der Relation überwiegen die Klassen 2 (Gase) und 3 (entzündbare Flüssigkeiten). Als EU-Binnenverkehr entfällt der Zoll; zentral sind die ADR-Regeln beim Fährtransport (Voranmeldung, Stauplan).
Die ADR-Relation nach Dänemark verläuft ab Berlin über die A24 Richtung Hamburg/Lübeck und weiter auf der E47 zur Vogelfluglinie. Am Fehmarnbelt setzt die Fähre Puttgarden–Rødby über, alternativ führt der Landweg über Jütland (A7/E45) und die Storebælt-Brücke (Store-Belt-Querung) nach Seeland und Kopenhagen. Berlin–Kopenhagen sind rund 430 km, inklusive Fährüberfahrt etwa 6–7 Stunden; der reine Landweg ist länger, entkoppelt die Tour aber vom Fährfahrplan. Die deutsch-dänische Grenze bei Flensburg bzw. die Belt-Überfahrt sind als EU-Binnenverkehr frei von stationärer Abfertigung.
Deutschland und Dänemark sind EU-Mitglieder – Zoll, T1-Versandverfahren und Ausfuhranmeldung entfallen. Erforderlich sind die ADR-Dokumente:
Für die Fährüberfahrt kommt die Voranmeldung des Gefahrguts bei der Reederei hinzu – ein wichtiger Zusatzschritt gegenüber reinen Landrelationen. Die Fahrzeugausrüstung nach ADR 8.1.5 und die orangefarbene Kennzeichnung werden vor Abfahrt geprüft.
Die Besonderheit dieser Relation ist der Fährtransport. Gefahrgut ist der Reederei vor der Verladung anzumelden; sie entscheidet über zulässige Mengen, Stellplatz und die Positionierung im Stauplan gemäß IMDG-Code und Reederei-Vorgaben. Bestimmte Stoffe können mengen- oder klassenabhängig beschränkt oder von einzelnen Abfahrten ausgeschlossen sein, weshalb wir die Buchung frühzeitig abstimmen. Der Tunnelbeschränkungscode ist auf der Landstrecke wenig relevant, jedoch ist die feste Belt-Querung bei einzelnen ADR-Kategorien zu prüfen. Zudem gilt in Deutschland das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 t, das in die Fährfahrplan-Planung einfließt. Da nicht jede Abfahrt Gefahrgut in jeder Menge aufnimmt, koordinieren wir die Buchung so, dass Anlieferzeit am Fährhafen und freigegebene Überfahrt zusammenpassen und keine unnötigen Standzeiten in Puttgarden entstehen.
Auf der Dänemark-Relation überwiegen Gase der Klasse 2 sowie entzündbare Flüssigkeiten der Klasse 3, etwa Lösemittel und Kraftstoffkomponenten. Hinzu kommen ätzende Stoffe der Klasse 8, Industrie- und Konsumchemie für den Großraum Kopenhagen sowie Sendungen für die skandinavische Weiterverteilung über Seeland als Drehscheibe Richtung Schweden. Viele Auftraggeber schätzen die kurze Distanz für schnelle Nachschubtakte in den nordeuropäischen Markt.
Von unserem Standort Berlin koordinieren wir die Fähranmeldung des Gefahrguts, stimmen Menge und Stauplan mit der Reederei ab und disponieren mit ADR-geschulten Fahrern, begleitet von einem Gefahrgutbeauftragten. Wir wählen zwischen der schnellen Vogelfluglinie über Puttgarden–Rødby und dem Landweg über die Storebælt-Verbindung, je nach Stoff, Menge und Termin. Beförderungspapier, Kennzeichnung und Ladungssicherung werden vor Abfahrt geprüft, damit die Verladung auf die Fähre reibungslos gelingt. Fordern Sie über Kontakt ein Angebot an oder prüfen Sie unsere Leistungen.
Über die A24/E47 und die Fähre Puttgarden–Rødby beträgt die Gesamtdauer inklusive Überfahrt rund 6–7 Stunden bei etwa 430 km. Wählen wir den Landweg über die Storebælt-Brücke, verlängert sich die Distanz, entfällt aber die Fährwartezeit. Beides ist zollfreier EU-Binnenverkehr.
Gefahrgut muss der Reederei vor der Verladung angemeldet werden. Sie legt zulässige Mengen, Stellplatz und die Position im Stauplan nach IMDG- und Reederei-Vorgaben fest. Einzelne Stoffe können mengen- oder klassenabhängig eingeschränkt sein. Wir übernehmen die Voranmeldung und stimmen die Details vorab mit der Reederei ab.
Nein. Deutschland und Dänemark sind EU-Mitgliedstaaten, sodass keine Zollabfertigung, kein T1-Verfahren und keine Ausfuhranmeldung erforderlich sind. Zu den ADR-Dokumenten wie Beförderungspapier und schriftlichen Weisungen kommt lediglich die Gefahrgut-Voranmeldung für die Fährüberfahrt hinzu.