
Schwedt an der Oder beherbergt mit einer großen Raffinerie einen der wichtigsten Mineralöl-Verarbeitungsstandorte Ostdeutschlands. Die Raffinerie verarbeitet jährlich rund 12 Millionen Tonnen Rohöl und versorgt weite Teile Nordostdeutschlands mit Kraftstoffen. Der Standort an der polnischen Grenze bietet Potenzial für grenzüberschreitende Gefahrguttransporte. Über die A11 und B2 ist Schwedt an Berlin angebunden.
Die Raffinerie in Schwedt ist eine der größten Erdölraffinerien Ostdeutschlands und verarbeitet über die Druschba-Pipeline und alternative Lieferwege angeliefertes Rohöl zu Benzin, Diesel, Kerosin und Heizöl. Täglich werden erhebliche Mengen an Kraftstoffen und petrochemischen Nebenprodukten (Schwefel, Bitumen, Propan/Butan) per ADR-Transport in die Region verteilt. Die Raffinerie versorgt den Flughafen BER mit Kerosin über eine Pipeline, aber Straßentransporte bleiben für die regionale Distribution unverzichtbar. Im Industriegebiet Schwedt haben sich zudem papierverarbeitende Betriebe angesiedelt, die Chemikalien für die Zellstoffbleiche benötigen.
Schwedt liegt an der B2 (Berlin-Stettin) und ist über die A11 (Berliner Ring-Stettin) an das Fernstraßennetz angebunden. Die Nähe zur polnischen Grenze (Grenzübergang Krajnik Dolny) ermöglicht direkte Transporte nach Stettin und ins polnische Chemiedreieck. Die Entfernung nach Berlin beträgt etwa 120 Kilometer, zum Flughafen BER rund 150 Kilometer. Für Gefahrguttransporte in die Ostseeregion bietet Schwedt kurze Wege zu den Fährhäfen Sassnitz und Rostock.
Gefahrgut Express bedient die Raffinerie Schwedt mit täglichen ADR-Transporten für Kraftstoffdistribution und Chemikalienversorgung. Wir bieten zudem grenzüberschreitende Gefahrguttransporte nach Polen und in die baltischen Staaten. Im Logisticoo-Netzwerk kooperieren wir mit logisticoo.com für ganzheitliche Logistiklösungen am Standort Schwedt.
Die große Erdölraffinerie dominiert das Gefahrgutaufkommen in Schwedt: Kraftstoffe, Flüssiggas, Bitumen und Schwefel verlassen das Werk in dichter Folge Richtung Berlin, Ostseeküste und Polen. Zweiter Faktor ist die Papierindustrie – ein großes Papierwerk benötigt laufend Bleich- und Prozesschemikalien für die Altpapieraufbereitung.
Die Tanklager-Abfertigung der Raffinerie arbeitet mit Slotvergabe, Fahrzeugkontrolle und Standortunterweisung; ohne bestätigten Slot erfolgt keine Verladung. Die letzte Meile führt über die B166 ab der A11 – bei Erntesaison und Baustellen mit Reserve geplant. Für grenzüberschreitende Fahrten über Krajnik Dolny nach Polen prüfen wir vorab die dort geltenden Gefahrgut- und Fahrverbotsregelungen.
Ja, wir übernehmen Transporte ab dem Raffinerieumfeld Schwedt – von verpackten Mineralölprodukten bis zur Abstimmung von Tankzugkapazitäten mit Partnern. Slotvergabe, Fahrzeugkontrolle und Unterweisungsanforderungen der Verladestellen sind unseren Fahrern vertraut.
Ja, über den nahen Grenzübergang Krajnik Dolny fahren wir ADR-Transporte nach Stettin und ins polnische Hinterland. Vor Abfahrt prüfen wir die polnischen Fahrverbotszeiten und Gefahrgutauflagen und stellen zweisprachig verwendbare Beförderungspapiere sicher, damit der Grenzübertritt reibungslos verläuft.