
Burghausen im bayerischen Chemiedreieck ist Stammsitz eines führenden Chemieunternehmens und ein Schwerpunkt für Gefahrguttransporte in Südostbayern. Dieses Chemieunternehmen produziert hier Silicone, Polysilizium und Spezialchemikalien auf einem der größten Chemie-Werksgelände Bayerns. Das Chemiedreieck Bayern mit den Standorten Burghausen, Gendorf und Trostberg bildet den dichtesten Chemie-Cluster Süddeutschlands. Über die A94 und B20 ist Burghausen an München und Österreich angebunden.
Ein führendes Chemieunternehmen betreibt in Burghausen seinen größten Produktionsstandort mit über 10.000 Beschäftigten. Hergestellt werden Silicone (zyklische Siloxane, Klasse 3), Polysilizium für die Halbleiter- und Solarindustrie (unter Einsatz von Trichlorsilan, Klasse 4.3), Polymerdispersionen und Feinchemikalien. Das benachbarte Werk Gendorf (Chemiepark GENDORF) beherbergt verschiedene Unternehmen, die PVC, Fluorpolymere und Zwischenprodukte herstellen. In Trostberg sitzt ein Hersteller von Calciumcarbid und Cyanamid – ebenfalls ein Produzent von Gefahrgütern der Klassen 4.3 und 6.1.
Die A94 (München-Passau, teilweise fertiggestellt) und B12/B20 verbinden Burghausen mit München (130 km) und dem österreichischen Autobahnnetz. Die B20 führt nach Passau und zur A3 (Nürnberg-Linz). Für Gefahrguttransporte ins österreichische Chemiedreieck (Linz, Schwechat) bieten die B20/A8 kurze Grenzwege. Die Lage im Alpenvorland erfordert bei Wintertransporten besondere Vorkehrungen für ADR-Fahrzeuge.
Gefahrgut Express ist im Chemiedreieck Bayern fest verankert und bietet tägliche ADR-Transporte zwischen Burghausen, Gendorf und Trostberg sowie Fernverkehre nach München, Ludwigshafen und in die europäischen Chemiecluster. Unsere Fahrer sind mit den Werkszugangsregelungen der ansässigen Chemieunternehmen vertraut. Im Logisticoo-Netzwerk kooperieren wir mit cityfreight.eu für internationale Chemietransporte nach Österreich, Italien und Osteuropa.
Das bayerische Chemiedreieck bündelt um Burghausen eine außergewöhnliche Dichte an Gefahrgut-Erzeugern: das Stammwerk eines führenden Spezialchemiekonzerns, eine petrochemisch ausgerichtete Raffinerie in Burghausen sowie ein von einem Standortbetreiber geführter Chemiepark im Nachbarort. Entsprechend breit ist das Spektrum der Transportgüter.
Die Werkstore in Burghausen und Gendorf verlangen Voranmeldung, Werkschutz-Registrierung und teils standortspezifische Sicherheitsunterweisungen; für Chlorsilan-Verladungen gelten erhöhte Anforderungen an Ausrüstung und Fahrerschulung. Die Anfahrt läuft über A94 und B20; im Winter planen wir für das Alpenvorland Reserven ein, bei Grenzverkehren nach Österreich zusätzlich die Tunnel- und Blockabfertigungslage.
Ja, wir befördern Chlorsilane der Klasse 4.3 wie Trichlorsilan mit entsprechend geschulten Fahrern. Diese Stoffe reagieren heftig mit Wasser, daher achten wir besonders auf unbeschädigte Verpackungen, trockene Ladeflächen und eine lückenlose Ladungssicherung – von der Verladung im Werk bis zur Übergabe beim Empfänger.
Ja, wir bedienen das gesamte bayerische Chemiedreieck. Zwischen Burghausen, dem Chemiepark Gendorf und Trostberg fahren wir Shuttle- und Direktverkehre für Gefahrgut aller gängigen Klassen. Die Werkszufahrten und Anmeldeprozeduren der Standorte sind unseren Fahrern aus dem Tagesgeschäft vertraut.